Donnerstag, 23. Februar 2012
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Einlagensicherung

Wie sicher sind meine Einlagen in Deutschland?In Zeiten finanzieller und wirtschaftlicher Instabilität stellt sich jedermann die Frage ob die eigenen Einlagen bei den unterschiedlichen Kredtiinstituten noch sicher sind. Die gute Nachricht: Sämtliche Einlagen sind in Deutschland durch drei Einlagensicherungssysteme geschützt!

Falls eine deutsche Bank zahlungsunfähig werden sollte greifen folgende Einlagensicherungssysteme:
  • Sämtliche Einlagen (Girokonten, Tagesgeld, Festgeld) sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu einem Betrag von maximal 20.000 Euro pro Kunde abgesichert.
  • Sämtliche Banken (Privatbanken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken) verfügen zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung über eigene Einlagensicherungssysteme, die die Einlagen der Kunden vor einer etwaigen Zahlungsunfähigkeit der Bank schützen.
Detailierte Informationen zu dem jeweiligen Einlagensicherungsystem des Bankenverbandes finden Sie im Informationsangebot des jeweiligen Verbandes:
Bundesverband deutscher Banken (Verband der Privatbanken in Deutschland)
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Bundesverband deutscher Volks- und Raiffeisenbanken
  • Zudem garantiert die Zusage der Bundesregierung, dass keine Sparerin und kein Sparer in Deutschland durch die Finanzkrise angespartes Geld verlieren wird, die volle Leistungsfähigkeit der Einlagensicherungsysteme. Obwohl diese Zusage noch keine gesetzliche Grundlage hat, gilt sie als eine verbindliche und verlässliche Aussage der Bundesregierung.

Wie sicher sind meine Einlagen im Ausland?Angelegtes Geld im Ausland unterliegt nicht der deutschen Einlagensicherung. Eine Ausnahme bilden Auslandsniederlassungen einer deutschen Bank (aber keine Tochtergesellschaften, da diese rechtlich selbstständig sind). Jedoch gelten in allen Länderen der Europäischen Union (EU) ähnliche Einlagensicherungssysteme wie in Deutschland. Nähere Informationen zu den Einlagensicherungen im Ausland finden Sie unter folgendem Link:
Federal Deposit Insurance Corporation

Quelle: Deutsche Bundesbank (http://www.bundesbank.de) - Stand: 13.01.2009